Schnelle Zusammenfassung

Ich biete zu Beginn meiner Blogartikel immer eine kleine Zusammenfassung damit du entscheiden kannst ob der Inhalt wirklich relevant für dich ist.

Folge den Schritten in dieser Reihenfolge

1) Fokussiere dich nie auf den Bereich der schmerzt, denn die Ursache liegt zu 99% woanders.

2) Mobilisiere deinen Körper. Hier gezielt deine Brustwirbelsäule und deine Hüfte, um Spannung aus dem Rücken zu nehmen.

3) Aktiviere deine Muskulatur. Lege den Fokus auf Hüftstrecker und rumpfstabilisierende Muskulatur, um beim Spiel stabiler unterwegs zu sein.

4) Kräftige deine Muskulatur. Genau… Fokus wieder auf Hüftstrecker und rumpfstabilisierende Muskulatur, um präziser und weiter schlagen zu können. Und um die Gefahr einer Überlastung zu minimieren.

5) Nutze die besten Übungen für dein Training (die ich dir weiter unten im Detail erkläre), um Zeit im Training zu sparen.

6) Kenne die wichtigsten „Life-Hacks“, um deine Regeneration zu beschleunigen und um dein Energie-Level auf ein neues Rekordhoch zu katapultieren.

Du möchtest wissen, wie das Ganze im Detail aussieht? Ausgezeichnet. 🙂 Dann lass uns direkt loslegen. Diese Infos sind für drei Arten von ambitionierten Golfspielern ..

  1. Für ambitionierte Golfer, die von Rückenschmerzen geplagt sind.
  2. Für ambitionierte Golfer, die präziser und weiter schlagen wollen.
  3. Für ambitionierte Golfer, die das Gefühl haben beim Krafttraining zu viel Zeit mit sinnlosen Übungen zu verschenken.

Bist du das? Sehr gut. Denn du bist am richtigen Platz.

Schaue oben und schaue unten

O.k. Es ist ein großer Fehler, nur beim Schmerz die Ursache zu suchen.

Und es ist ziemlich sicher, dass du in der Vergangenheit diesen Fehler gemacht hast.

Dieser führt dazu, dass du deine Schmerzen im Rücken nie komplett in den Griff bekommen wirst.

Legst du den Fokus über oder unter den Schmerz wirst du überrascht sein, wie schnell diese lästige Schmerzen nachlassen und Überlastungen in der Muskulatur verschwinden.

Schmerz ist meist nur ein Symptom und nicht die Ursache. Es ist ein Zeichen deines Körpers, dass du etwas verändern darfst.

Neben der Reduzierung deiner Kraft ist Schmerz die beste Möglichkeit deines Körpers, dich vor Überlastungen oder Verletzungen zu schützen.

Einschränkungen bei der Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule und Hüfte sorgen dafür, dass die Muskulatur im unteren Rücken überlastet. Sie muss Haltungsfehler im Becken und Oberkörper ausgleichen.

Des weiteren führt eine eingeschränkte Rotationsfähigkeit dazu, im unteren Rücken mit zu drehen. Vor allen bei anfordernden Belastungen, wie bei einem Golfschwung ist das ein großes Problem.

Verstärkt wird das Ganze dadurch, dass die Muskulatur im unteren Rücken Aufgaben übernimmt, um Bewegungen ausführen zu können, die normalerweise andere Muskeln übernehmen müssten.

Diese sind jedoch durch Bewegungsmangel oder einseitigen Alltag inaktiv. Dieser Mangel sorgt zusätzlich dazu, dass die stabilisierende Muskulatur der Wirbelsäule abgeschwächt ist und sie die stabilisierenden Aufgaben nur unzureichend übernimmt.

Die Folge sind Überlastungen und verstärkte Abnutzung. Betrachtest du wie viel Zeit du in der Startposition vor einem Golfschlag verbringst, verstärkt sich der Effekt der Überlastung im unteren Rücken. Die Belastungen des Alltags und des Golfspiels summieren sich.

Konzentriere dich zukünftig darauf, das gesamte Bild zu betrachten.

Statt nur zum Schmerz im unteren Rücken zu schauen, überlege, welche Ursachen diesbezüglich in der Brustwirbelsäule und Hüfte liegen können.

Und hinterfrage, welchen Anforderungen dein Körper im Alltag ausgesetzt ist. Gut möglich ist Bewegungsmangel oder Einseitigkeit der Grund der Überlastungen.

Hier sind die 3 besten Möglichkeiten, um einen einseitigen Alltag und die fordernden Belastungen beim Golfspiel auszugleichen:

  1. Mobilisiere Brustwirbelsäule und Hüfte
  2. Aktiviere und kräftige Rumpfstabilisation und Hüftstrecker
  3. Kümmere dich um deinen Schlaf und um deine Ernährung

In den folgenden Zeilen zeige ich dir:

  • die wichtigsten Dinge und wertvollsten Informationen, um langfristig schmerzfrei golfen zu können.
  • wie du die Brustwirbelsäule und Hüfte effektiv mobilisierst, um schnell deine Beweglichkeit zu verbessern.
  • wie du deine Hüftstrecker und Rumpfstabilisation aktivierst, um die muskuläre Belastung aus dem unteren Rücken zu nehmen.
  • wie du gezielt Kraft aufbaust, um härter und weiter schlagen zu können als je zuvor, ohne die Gefahr, dich und deinen Körper dabei zu überfordern.
  • die besten Quellen zu weiterem Wissen und hochwertigen Trainingsgeräten, um deine Regeneration zu beschleunigen und mehr Spaß am Training zu haben als je zuvor.

Mobilisiere deinen Körper – Brustwirbelsäule

Schmerzfrei golfen: 6 Schritte zu einem kugelsicheren Rücken

Beginnen wir mit der Brustwirbelsäule (BWS). Diese solltest du so oft es geht drehen, beugen & strecken.

Eine bewegliche Brustwirbelsäule ist die Grundlage für einen schmerzfreien unteren Rücken, gesunde Schultern und einen entspannten Nacken.

Mit dem Wissen aus diesem Absatz und den Übungen, die ich dir weiter unten zeige, bist du perfekt aufgestellt, um Rückenschmerzen zu lindern oder erst gar nicht aufkommen zu lassen.

Die Fähigkeit, in der Brustwirbelsäule zu drehen, beugen und zu strecken, geht durch unseren einseitigen, überwiegend sitzenden Alltag und Bewegungsmangel verloren.

Der Körper ist effizient und passt sich schnell an. In unserem Fall bedeutet dies jedoch, dass wir im Oberkörper übermäßig einrunden, den Kopf zu weit vorn tragen und die Fähigkeit verlieren im Oberkörper zu strecken oder zu drehen.

Diese Fehlhaltungen und Einschränkungen in der Brustwirbelsäule haben direkten Einfluss auf Hals- und Lendenwirbelsäule, sowie die Funktion der Schultergelenke. Werden wir im Alltag in Bewegungen gezwungen in denen eine fundamentale Beweglichkeit in der BWS vorausgesetzt wird, können wir diese nur mit Kompensationen ausführen.

Am Beispiel des Golfschwungs sieht es folgendermaßen aus: bist du nicht in der Lage, deinen Oberkörper komplett zu strecken und einzudrehen, holst du dir die notwendige Bewegung aus den Schultergelenken und dem unteren Rücken. Verstärkt wird dieser Effekt zusätzlich durch eine schlechte Innen- und Außenrotation im Hüftgelenk aber dazu kommen wir gleich.

Das hat zur Folge, dass deine Schulterblätter und Lendenwirbelsäule an Stabilität verlieren. Das mehr an Bewegung führt über die Zeit zu Abnutzung und Überlastung der Schultergelenke und Bandscheiben im unteren Rücken.

Dazu kommt, dass du mehr Kraft aufwenden musst, um den Einschränkungen entgegenzuwirken. Dies überlastet die beteiligte Muskulatur und limitiert zusätzlich Schlagkraft und Flugweite des Balles. Ein Teufelskreis.

Auf Grund der muskulären Überlastung und Abnutzung in den Gelenken sendet dein Körper Schmerz.

Um diesen Überlastungen und der Abnutzung entgegenzuwirken, musst du in deinem Alltag oder deinen Trainingseinheiten Mobilisationen einbauen, mit denen du gezielt in der Brustwirbelsäule beugst, streckst und rotierst.

Teste deine Beweglichkeit in der Brustwirbelsäule (Overhead Reach):

  • Stell dich mit dem Rücken zu einer Wand
  • Die Fersen dürfen ca. 5 cm von der Wand entfernt stehen.
  • Po, Schultern und Hinterkopf berühren die Wand
  • Nimm eine Hand und stecke sie zwischen Wand und unteren Rücken
  • Kippe dein Becken so, dass du deine Hand einklemmst (du solltest den Druck auf der Hand den ganzen Test über deutlich spüren)
  • Hebe den freien Arm gestreckt über Kopf

Das Ziel ist, dass du problemlos den gestreckten Arm über Kopf heben kannst und das Handgelenk (bei voll durchgestrecktem Arm) die Wand berührt. Der Druck auf die Hand zwischen Wand und unterem Rücken bleibt dabei die ganze Zeit gleich und nimmt nicht ab.

Führe eine oder alle 3 der folgenden Übungen zur Mobilisation für die Brustwirbelsäule aus, teste erneut und achte darauf wie sich der Overhead Reach anfühlt.

1) Windmühle in Seitlage

2) Foam Roller Extension

3) 4-Füßlerstand „Pronation“

Hast du mindestens eine Übung zu jeder Bewegungsrichtung in deinen Einheiten, arbeitest du gezielt an deiner Beweglichkeit in deiner Brustwirbelsäule, beugst Schmerzen im unteren Rücken und den Schultergelenken vor.

Und du gleichst effektiv die einseitigen Belastungen des Alltags und des Golfsport aus.

[Hier ist eine PDF für dich mit Details zum Overhead Reach]

Mobilisiere deinen Körper – Hüfte

Wie vorhin schon kurz angesprochen, hat die Beweglichkeit der Hüfte enormen Einfluss auf die Gesundheit des unteren Rückens.

Mit dem Wissen aus diesem Absatz und den hier gezeigten Übungen bist du optimal aufgestellt und kannst schnell und einfach die komplette Hüfte mobilisieren. So beugst du Überlastungen und Schmerzen im unteren Rücken vor und kannst entspannt spielen!

Unser überwiegend sitzender Alltag hat zur Folge, dass die Muskulatur auf der Vorderseite der Hüfte zu fest ist. In Kombination mit zu schwachen Hüftstreckern und Bauchmuskeln kann dies eine Fehlstellung im Becken verursachen.

Zusätzlich dazu wird es fast unmöglich, bei geradem Körper, die Hüfte komplett zu strecken. Gut zu beobachten ist dies dann an der Körperhaltung, mit einer stark ausgeprägten Hyperlordose (Hohlkreuz).

Das Ganze wird zum Problem, wenn du einen Ball explosiv abschlagen möchtest oder lange Zeit in der Startposition vor dem Schlag verbringst. Die Muskulatur im unteren Rücken ist auf Dauerspannung und zieht das Becken hinten nach oben. Auf der anderen Seite ziehen die verspannten Hüftbeuger das Becken vorne nach unten. Und verstärkt wird die Spannung im unteren Rücken durch den Versuch den Oberkörper die gesamte Zeit über aufrecht zu halten.

Beim Schlagen und dem Versuch, die Hüfte explosiv zu strecken herrschen hohe Zugkräfte an der Lendenwirbelsäule (durch den Ursprung des Hüftbeuger Musculus psoas major am 12. Brustwirbel und 1.-4. Lendenwirbel).

Wie schon kurz erwähnt, benötigst du für einen soliden Golfschlag auch eine gute Innen- und Außenrotation im Hüftgelenk. Auch hier führen verspannte Muskulatur und zu schwache Gegenspieler zu Problemen und im schlimmsten Falle zu Schmerzen im Hüftbereich und unteren Rücken.

Führe im Alltag und in deinen Trainingseinheiten regelmäßig Übungen aus, mit denen du deine Hüfte mobilisierst und deinen unteren Rücken entlastest.

Die wichtigsten sind Mobilisationen für die Oberschenkelvorderseite, Hüftbeuger und Außenrotatoren.

Teste deine Beweglichkeit in der Hüfte mit der tiefen Hocke (#1):

  • Stell dich etwa schulterbreit mit Füßen leicht nach außen rotiert
  • Nimm dir ein kleines Kontergewicht (Gewichtsscheibe, Kettlebell o.ä. welches du mit ausgestreckten Armen vor der Brust hältst)
  • Gehe so tief in die Hocke wie möglich

Das Ziel ist, dass du problemlos in die Hocke kommst und sich Oberschenkelrückseite und Waden berühren.

Deine Fersen berühren dabei die ganze Zeit den Boden. Ist dies nicht möglich, fehlt eventuell Beweglichkeit im Sprunggelenk – in diesem Fall ist es in Ordnung, die Fersen leicht zu erhöhen. Du solltest in der Lage sein die unterste Position einige Zeit „entspannt“ halten zu können.

Teste deine Beweglichkeit in der Hüfte mit dem Toe Touch (#2):

  • Stehe etwa hüftbreit oder enger
  • Strecke deine Beine
  • Beuge dich nach vorne und rutsche mit den Fingerspitzen vorne an den Beinen herunter
  • Versuche deine Zehen zu berühren

Das Ziel ist bei gestreckten Beinen mit den Fingerspitzen deine Zehen zu berühren. Solltest du dazu nicht in der Lage sein, achte darauf wie weit du mit den Fingerspitzen kommst und merke dir die Stelle. An welcher Stelle spürst du den größten Widerstand (Dehnung).

Führe eine oder alle 3 der folgenden Übungen zur Mobilisation der Hüfte aus, teste erneut und achte darauf wie sich die tiefe Hocke und der Toe Touch anfühlt.

1) Couch Stretch

2) Active Pigeon

3) Tiefer Ausfallschritt + Rotation

Hast du mindestens eine Übung zu jedem genannten Bereich in deinen Einheiten arbeitest du gezielt an deiner Beweglichkeit der Hüfte und beugst Schmerzen im unteren Rücken vor. Du gleichst effektiv die einseitigen Belastungen des Alltags und des Golfsport aus.

[Hier ist eine PDF für dich mit Details zur Deep Squat & dem Toe Touch]

Aktiviere deine Muskulatur – Hüftstrecker

Es macht extrem viel Sinn deine Hüftstrecker (Gesäßmuskulatur) zu aktivieren!

Lernst du deine Hüftstrecker gezielt zu aktivieren, entlastest du deinen unteren Rücken und hast weniger Schmerzen.

Außerdem bist du besser in der Lage deine Schnellkraft zu trainieren, um Bälle weiter zu schlagen.

Deine Hüftstrecker sind die stärksten Muskeln deines Körpers. Sie stehen für Athletik und werden bei fast jeder sportlichen Bewegung eingesetzt. Leider führt Bewegungsmangel und ein überwiegend sitzender Alltag dazu, dass die Hüftstrecker nicht mehr gezielt angesteuert werden.

Stell es dir vor wie bei einem Auto, dass nicht richtig anspringt oder dessen Motor unrund läuft. Fachleute haben einen Namen für dieses Phänomen – Gluteale Amnesie.

Im Gegensatz zum Auto, das sich einfach nicht bewegen wird, kommt dein Körper auf jeden Fall in Bewegung. Er rekrutiert einfach Hilfsmuskulatur, die die Aufgaben der Hüftstrecker mit übernehmen muss. Das hat jedoch zur Folge, dass diese Hilfsmuskulatur schnell überfordert ist und dann schmerzt.

Rücken und Hüftstrecker arbeiten bei vielen Bewegungen zusammen. Sind die Hüftstrecker eingeschlafen oder inaktiv, liegt die Belastung mehr auf dem unteren Rücken.

Ich zeige dir gleich zwei extrem wirksame Aktivierungsübungen für die Hüftstrecker. Hast du einen überwiegend sitzenden Alltag, solltest du diese zwei Übungen täglich ausführen. Besonders wichtig ist der Einsatz im Warm Up deiner Trainingseinheiten oder ganz gezielt vor Kraftübungen, in denen du explosiv die Hüfte streckst.

Aber vorher…

Teste die Aktivität deiner Hüftstrecker (Butt Awareness Drill):

  • Leg dich auf den Rücken
  • Positioniere deine Hände unter deinen Pobacken
  • Spanne diese abwechselnd an – mal links, mal rechts

Das Ziel ist, dass du problemlos beide Seiten fest anspannen kannst, ohne einen Krampf im Oberschenkel zu bekommen und ohne andere Muskulatur zu Hilfe nehmen zu müssen.

Führe eine oder beide der folgenden Übungen zur Aktivierung der Hüfte aus, teste erneut und achte darauf wie sich der Butt Awareness Drill anfühlt.

1) Rainbow

2) Glute Bridge

Fürst du die Aktivierungen regelmäßig aus, verringerst du Schmerzen durch Überlastung im unteren Rücken und kannst durch die Power der Hüftstrecker insgesamt mehr Schnellkraft entwickeln, um so deine Bälle weiter zu schlagen.

Aktiviere deine Muskulatur – Rumpfstabilisation

Endlich… „Core-Training“… Klingt hart oder?

Lernst du, gezielt deine rumpfstabilisierende Muskulatur zu aktivieren, linderst du Schmerzen in Hüfte und unterem Rücken und schützt deine Wirbelsäule vor Verletzungen. Außerdem fällt es dir leichter, Kraft in alle Bewegungsrichtungen auszuüben, um so deine Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erhöhen und weiter zu schlagen.

Und, du bist in der Lage nach einem schwungvollen Schlag kontrolliert abzubremsen, ohne in eine Überlastung zu drehen.

Der „Core“ ist eine Beschreibung für den Teil deines Körper, der übrig bleibt, wenn du dir die Beine und Arme wegdenkst.

Es ist wichtig, dass dieser „Core“ (dein Rumpf) stabil ist. Zuständig für die Stabilisation sind eine ganze Reihe von Muskeln. Die Muskulatur um die Hüfte, Bauchmuskulatur, Schulterblatt- und Rückenmuskulatur. Zusätzlich dazu noch viele kleinere Muskeln um die Wirbelsäule.

Wie bei den Hüftstreckern musst du diese Muskeln gezielt aktivieren. Das Problem ist auch hier wieder, dass kleinere Muskeln die Aufgaben der größeren übernehmen, wenn diese nicht richtig arbeiten. Das führt zu Überlastungen und Schmerzen. Auch dies liegt wieder einmal an zu wenig Bewegung und einseitiger Belastung.

Im Rumpf wird die Power generiert. Holst du zu einem großen Golfschwung aus, muss dein Rumpf stabil bleiben, damit von der aufgebauten Energie am Ende auch noch etwas ankommt. Zusätzlich willst du eine stabilisierte Wirbelsäule, während du explosive Bewegungen ausführst, um kleinere und größere Verletzungen zu vermeiden.

Damit dein Rumpf stabil bleibt, müssen viele Muskeln auf einmal zusammenarbeiten. Wie ein kleines Orchester, dass perfekt zusammenspielt. Spielt ein Instrument aus der Reihe oder fängt erst gar nicht an hörst du es. Und spielt ein Muskel aus der Reihe dann spürst du es.

Ich zeige dir gleich 3 effektive Übungen, um gezielt die rumpfstabilisierende Muskulatur zu aktivieren. Setzt du diese gezielt ein verbessert sich nicht nur deine Stabilität im Rumpf. Sie reagiert schneller und reflexartig bei Belastung. Diese Fähigkeit ist eine unglaublich wertvolle Verletzungsprophylaxe.

Teste die reflexive Stabilität deines Rumpfes (Vier-Punkt-Krabbel-Position):

  • Starte im Vierfüßlerstand
  • Deine Knie sind angehoben und deine Schienbeine parallel zum Boden
  • Löse eine Hand vom Boden und berühre die gegenüberliegende Schulter
  • Parallel dazu löst du den gegenüberliegenden Fuß (Beispiel: linke Hand – rechter Fuß)
  • Wiederhole das Ganze auf der anderen Seite

Das Ziel ist, dass du problemlos die Position des Vierfüßlerstandes halten kannst ohne das dein Körper kippt oder sich bewegt, während du abwechselnd Hand und Fuß löst.

Führe eine oder alle 3 Übungen zur Aktivierung der rumpfstabilisierenden Muskulatur aus, teste erneut und achte darauf wie sich der Vierfüßlerstand anfühlt.

1) Krabbeln – Crawling

2) Seitstütz

3) Hollow Body hold

Fürst du die Aktivierungen regelmäßig aus, verringerst du Schmerzen durch Überlastung kleinerer Muskulatur, verringerst die Verletzungsanfälligkeit der Wirbelsäule und kannst durch die Stabilität mehr Power generieren, um deine Bälle automatisch weiter zu schlagen.

[Hier ist eine PDF für dich mit Details zum Crawling-Test]

Kräftige deine Muskulatur – Rumpfstabilisation und Hüftstrecker

Schmerzfrei golfen: 6 Schritte zu einem kugelsicheren Rücken

Beginnst du damit deine Rumpfmuskulatur und Hüftstrecker gezielt zu stärken, wirst du deine Leistungsfähigkeit auf dem Platz extrem erhöhen.

Du steigerst dein Durchhaltevermögen, stehst stabiler, schlägst weiter, beugst Schmerzen vor und fühlst dich einfach besser.

Integrierst du die bisher genannten Übungen in deinen Alltag, wirst du schnell deine Beweglichkeit und Stabilität erhöhen.

Es ist wichtig die neuen Bewegungsumfänge und Stabilität der Gelenke zu festigen.

Am einfachsten erreichst du dies mit Kräftigungsübungen, die gezielt diese Bereiche fordern. Um vor allen den unteren Rücken zu stärken, benötigst du Übungen die gezielt die Hüftstrecker kräftigen während du den Rumpf stabil halten musst.

Hier bekommst du 3 wertvolle Übungen an die Hand, die diesen Job perfekt erfüllen.

Neben der Kräftigung der Rumpfstabilisation und der Hüfttrecker verbesserst du auch deine Standfestigkeit und Balance. Du stehst stabiler und kannst mehr Kraft ausüben, weil du mehr Kontrolle über die kompletten Bewegungen hast.

Teste deine Balance (Einbeinstand):

  • Stelle dich etwas hüftbreit
  • Hebe ein Bein bis Hüfte und Kniegelenk etwa 90 Grad gebeugt sind
  • Halte die Position für 10 Sekunde
  • Wiederhole auf der anderen Seite

Das Ziel ist, dass du problemlos die Position für 10 Sekunden im Einbeinstand halten kannst ohne abkippen des Beckens oder du in der Hüfte und im Kniegelenk strecken musst.

Führe eine oder alle 3 dieser Übungen zur Kräftigung der rumpfstabilisierenden Muskulatur und Hüftstrecker aus, teste erneut und achte darauf wie sich der Einbeinstand anfühlt.

1) Einbeiniges Kreuzheben

2) Airborne Lunge

3) Kettlebell Swing

Integrierst du die 3 Kräftigungsübungen in dein Training, wirst du im Handumdrehen spüren, wie sich alle deine Bewegungen kontrollierter anfühlen und dir das Spielen leichter fällt, weil du deinen Körper besser koordinierst und mit mehr Kraft bewegst.

Außerdem wirst du merken, dass du weniger anfällig für Schmerzen bist und deine Bälle weiter fliegen, weil du die Belastungen von explosiven Schlägen besser weg steckst.

Falls du lernen möchtest, wie du die all diese Übungen in einen sinnvollen Plan zusammenstellst, um in kurzen und effektiven Einheiten das meiste für dein Golfspiel herauszuholen, kannst du dich hier in unseren kostenlosen X-teiligen E-Mail-Kurs eintragen. Trainingsplanung ist auch ein Teil des Mini-Kurses.

„Life-Hacks“, um deine Regeneration zu beschleunigen

Schmerzfrei golfen: 6 Schritte zu einem kugelsicheren Rücken

Kennst du die Bereiche, die neben Beweglichkeits- und Krafttraining entscheidend sind für eine optimale Rückengesundheit, golfst du zukünftig garantiert schmerzfrei, beschleunigst zusätzlich deine Regeneration und optimierst deine Konzentrationsfähigkeit.

Zusätzlich brauchst du für dein Training gutes Werkzeug, um effektiver zu trainieren und langfristig Spaß zu haben. Beim Training ist es wie beim Golfspielen. Schlechtes Equipment versaut die Ergebnisse und es motiviert kein bisschen, wenn du damit arbeiten musst.

Effektive Mobilisationen, sinnvolle Aktivierungen und gezieltes Krafttraining sind der beste Weg, um langfristig die einseitigen Belastungen des Alltages und überwiegenden Bewegungsmangel auszugleichen. Alleine damit wirst du schnell Haltungsschmerzen und Überlastungen reduzieren können.

Es gibt jedoch weitere Maßnahmen, die dieses Ziel unterstützen und dich schneller Erfolge erzielen lassen. Die zwei größten Stellschrauben, neben dem Training, sind Schlaf und Ernährung.

Eine eingeschränkte Regeneration durch schlechten oder unzureichenden Schlaf und kontraproduktive Ernährung mit entzündungsfördernden Lebensmitteln sind die größten Erfolgskiller.

In diesem Absatz möchte ich dir wertvolle Links an die Hand geben, die dir wichtige Informationen liefern und hochwertige Trainingsgeräte zeigen, mit denen meine Klienten erfolgreich trainieren.

Schlaf:

In diesem Artikel gebe ich dir 7 Tipps die dich besser schlafen lassen und damit deine Regeneration verbessern.

Ernährung:

Hier sind „zwei“ Artikel mit grundlegendem Wissen zur Ernährung plus ein kleines Super-Food, dass deinen Mahlzeiten-Alltag definitiv vereinfachen wird.

Zuerst eine kleine Artikelserie zur Droge #1 – Zucker. Die süße Sucht: Zucker und seine Auswirkungen: 3 echte Alternativen zur Ernährung ohne Zucker. Lies auf jeden Fall alle drei Teile. 

In diesem Artikel erfährst du alles zum Sonnenvitamin – Warum deine Vitamin D Werte zu niedrig sind und was du dagegen tun kannst.

Und hier ist noch das kleine Super-Food. Athletic Greens ist ein sogenanntes „Super Food“, weil es so viele Inhaltsstoffe beinhaltet. In diesem Fall sind es über 70 Inhaltsstoffe. Ich nehme meine Dosis immer vor der ersten Mahlzeit des Tages. Athletic Greens ist zwar etwas kostenintensiver jedoch stimmt die Qualität.

Equipment:

Bei Perform Better gibt es hochwertige Trainingsgeräte. Hier findest du alles was du für ein effektives Training benötigst.

Lies die Artikel und verbessere mit dem Wissen deine Leistungsfähigkeit für ein schmerzfreies Spiel und optimiere mit den hochwertigen Trainingsgeräten deine Trainingseinheiten.

Falls du mehr Tipps und Informationen über einfaches und effektives Training haben möchtest, kannst du dich hier in unseren regelmäßigen Fitness Golfer Tipps zu Übungen und effektivem Wissen für schmerzfreie Golfrunden und weite Abschläge eintragen (ja, es ist unser Newsletter aber regelmäßige Fitness Golfer Tipps klingt doch viel cooler). 🙂

Deine nächsten Schritte ..

Ich hoffe der Artikel und die Videos haben dir gefallen.

Und du hast ein oder zwei Dinge dabei gelernt.

Das war mein Ziel. 🙂

Lass mich dich noch etwas fragen…

Spielst du ambitioniert Golf und hast auch schon eine Routine fürs Krafttraining?

Falls ja… Hast du einen effektiven Trainingsplan an der Hand, der einen direkten Übertrag auf dein Golfspiel hat?

Und der deinen Alltag ausgleicht?

Willst du dein Training aufs nächste Level heben…

… gehe auf Nummer sicher und buche hier ein unverbindliches Strategiegespräch.

Und falls wir zusammen passen, integrierst du das Gelernte in deine Trainingseinheiten!

Es ist Zeit gemeinsam Gas zu geben.

Ich sehe dich auf der anderen Seite.

Vielen Dank für deine Zeit!

Sebastian